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Familienverband: Keine Mehrwertsteuererhöhung!

(Berlin). Angesichts der aktuellen Debatten über eine mögliche Anhebung der Mehrwertsteuer warnt der Deutsche Familienverband (DFV) eindringlich vor den sozialen Folgen dieser Pläne.


Eine Erhöhung der Konsumsteuern würde insbesondere Familien hart treffen und die ohnehin angespannte finanzielle Lage vieler Haushalte weiter verschärfen.


Warum eine Mehrwertsteuererhöhung Familien besonders belastet


Die Mehrwertsteuer gilt als „regressive Steuer“, da sie Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen proportional stärker belastet als Spitzenverdiener. Für Familien ergeben sich daraus spezifische Nachteile:


  • Hohe Konsumquote: Familien müssen einen Großteil ihres Einkommens unmittelbar für den täglichen Bedarf ausgeben. Von Lebensmitteln über Windeln bis hin zu Schulmaterialien. Familien können der Steuererhöhung durch Sparen nicht ausweichen.

  • Inflationsbeschleuniger: Eine Steuererhöhung wirkt wie ein Preisschock. Da die Inflation bereits die Kaufkraft der Familien dezimiert hat, würde eine zusätzliche Steuerlast die Reallöhne weiter drücken.

  • Systematische Benachteiligung: Da das deutsche Steuersystem den kindbedingten Bedarf noch immer nicht konsequent steuerfrei stellt, wirkt jede Erhöhung der indirekten Steuern wie eine zusätzliche Strafsteuer auf das Zusammenleben mit Kindern. Hier ist es unerlässlich, den Kinderfreibetrag endlich auf die Höhe des Erwachsenenfreibetrages hochzusetzen.


Sebastian Heimann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes (DFV), erklärt dazu:


„Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer ist ein direkter Griff in den Geldbeutel der Familien. Wer Steuern auf Konsum erhöht, bestraft diejenigen, die keine Wahl haben, als ihr Geld für das tägliche Überleben und den Unterhalt ihrer Kinder auszugeben. In Zeiten, in denen Familien ohnehin unter massiven Preissteigerungen leiden, ist eine solche Debatte ein fatales Signal. Statt Familien durch höhere Steuern weiter zu belasten, muss die Politik endlich für eine echte Entlastung bei Steuern und Sozialabgaben sorgen. Der Deutsche Familienverband fordert die Bundesregierung auf, Pläne für eine Mehrwertsteuererhöhung umgehend zu verwerfen.“


Der Deutsche Familienverband ist die größte parteiunabhängige, überkonfessionelle und mitgliedergetragene Interessenvertretung der Familien in Deutschland.


Deutscher Familienverband e.V.


Herausgeber: Bundesgeschäftsführer Sebastian Heimann


Seelingstraße 58


14059 Berlin


Tel.: 030 / 30 88 29 60


Fax: 030 / 30 88 29 61


E-Mail: redaktion@deutscher-familienverband.de

Web: www.deutscher-familienverband.de


 
 
 

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